Posted from Barcelona, Cataluña, Spain.

Die ersten 80 Trainingskilometer sind abgeradelt, aber sie waren nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Alles ist – bis aufs Wetter (natürlich) – planmäßig verlaufen und ich bin jetzt noch zuversichtlicher, dass mein Rad und mein Körper mich gut nach Hause bringen werden.

4 Dinge habe ich dieses Wochenende über das Radfahren gelernt:

Radhosen sehen absolut lächerlich aus, aber sie bringen’s!

Ich gebe zu, sie betonen nicht unbedingt meinen Körperbau, aber manchmal ist Komfort einfach wichtiger als Aussehen. Daumen hoch für die gepolsterte Radhose, auch wenn man dabei unweigerlich an Windelhosen denken muss.

Nach jedem Anstieg kommt wieder eine Abfahrt

Es ist wie im Leben, mal gehts bergauf mal gehts bergab. Manchmal gehts auch nur gerade, aber das ist eigentlich die langweiligste Strecke. Mit dem richtigen Gang sind die Serpentinen hinauf gar nicht so schlimm und oben angekommen wird man mit Aussicht belohnt, und natürlich mit der Abfahrt!

Auf unbefestigten Straßen staubt’s

Und Staub in den Augen ist schlecht für Navigation und Verkehrssicherheit. Eine Sonnenbrille muss her! Wie ich das mit meinen optischen Brillen vereinbaren kann, ist mir noch nicht ganz klar. Gibt’s Ratschläge dazu?

Pack genügend Essen ein

Hunger ist schlecht für die Stimmung. Und der Hunger kommt unweigerlich und in geballter Form – viel mehr als man gewohnt ist. Bananen und Orangen zwischen den Mahlzeiten haben mir den notwendigen Energieschub verpasst.

Und damit wird’s nächstes Wochenende sicher schon etwas leichter gehen. Vielleicht kommt bis dahin auch das Zelt, und der Regen macht mir keinen Strich mehr durch Rechnung. Aber, selbst die letzten Kilometer durch ein sommerliches Gewitter zu radeln, haben mir am Ende richtig Spaß gemacht. Wie Bob Dylan es treffend formulierte:

Some people feel the rain. Others just get wet.